Gebet zu wem


Gebetsheilung

Zu wem und wie sollen wir beten?


Gebetsheilung Zu wem und wie sollen wir beten?

Eine selbstverständliche Frage?

Die Gebete richten sich an den Vater aller Menschen.
An Jesus Christus.

Hanno Herbst Im Namen des Vaters

Zu wem soll ich beten? Gott Vater, Sohn oder heiliger Geist?

Diese Frage wurde mir oft gestellt. Dazu ist es wichtig zu wissen, was denn damit überhaupt gemeint ist. Dazu möchte ich ein kleines Beispiel aus der Kindererziehung anführen. Sicher haben Sie schon Situationen erlebt, wo Sie Ihr Kind in gewisser Weise sanktionieren mußten, wenn es beispielsweise nicht gehorcht hat oder irgendetwas angestellt hat. Obschon Sie Ihr Kind lieben, hatte das Kind und Sie dabei etwas Unangenehmes gefühlt. Hier wird die Liebe durch die Weisheit begrenzt, die Weisheit ist es letztendlich, die Sie das tun läßt, aber auch die Liebe, die schließlich möchte, dass aus dem Kind ein anständiger Mensch wird.

Der Vater ist die Liebe, der Sohn die Weisheit, der Geist ist die Kraft.

Diese drei Aspekte sind gleichermaßen in unserem göttlichen Vater vereint.
Im Umgang mit den Menschen benötigen wir demzufolge auch alle drei Aspekte.

Aus den Neuoffenbarungsschriften von Jakob Lorber, Jugend Jesu, Kapitel 91,8:
Willst du aber im Geiste und in der Wahrheit beten, da liebe du Gott in deinem Herzen, und tue Gutes allen Freunden und Feinden, so wird dein Gebet gerecht sein vor Gott!
So du aber durch die Liebe zu Gott betest, da brauchst du nimmer zu fragen, ob du Mich nun als den allerheiligsten Gott und Vater anbeten sollest.
[JJ.01_091,12] Denn wer also zu Gott betet, der betet auch zu Mir; denn der Vater und Ich sind einer Liebe und eines Herzens!“

Eine musikalische Vertonung des Themas Vielen Dank für die freundliche Genehmigung an Hanno Herbst

In den Neuoffenbarungsschriften finden wir dazu folgende Textstelle

Gr. Ev. Joh Band10 Kap.32 Vers 2-8
[GEJ.10_032,02] Als Ich außerhalb Genezareth mit allen, die mit Mir waren, eine erste, ziemlich bedeutende und freie Anhöhe erreicht hatte, da wandte Ich Mich an die, welche Mich begleitet hatten, und sagte zu ihnen: „Ihr habt Mich bisher begleitet aus großer Liebe, da ihr wohl wisset und glaubet, wer in Mir bei euch war, und wem ihr das Geleit gegeben habt. Bleibet fortan also in Meiner Liebe, und Ich werde in eben dieser Liebe auch fortan in euch, bei euch und unter euch verbleiben, und um was ihr in dieser Welt den Vater in Mir bitten werdet, das wird euch denn auch gegeben werden. Nur bittet nicht um eitle Dinge dieser Welt, sondern um die ewigen Schätze des Reiches Gottes; denn alles andere, was ihr zum Leben in dieser Welt benötigt, wird euch schon ohnehin gegeben werden!“
[GEJ.10_032,03] Hierauf sagte der Hauptmann: „Herr und Meister, wie sollen wir bitten, daß wir Dir wohlgefällig und somit auch nicht vergeblich Dich um etwas Rechtes bitten könnten? Denn es kann ein Mensch auf dieser Welt in gar mannigfache Bedrängnisse gelangen und kann sich da mit einer rechten Bitte um Abhilfe nur an Dich wenden. Wie aber soll er da bitten und beten?“
[GEJ.10_032,04] Sagte Ich: „In jeder Not und Drangsal bittet mit natürlicher Sprache im Herzen zu Mir, und ihr werdet nicht vergeblich bitten!
[GEJ.10_032,05] So ihr aber Mich um etwas bittet, da machet nicht viele Worte und durchaus keine Zeremonie, sondern bittet also ganz still im geheimen Liebeskämmerlein eures Herzens:

[GEJ.10_032,06] Unser lieber Vater, der Du im Himmel wohnst, Dein Name werde allzeit und ewig geheiligt! Dein Reich des Lebens, des Lichtes und der Wahrheit komme zu uns und bleibe bei uns! Dein allein heiliger und gerechtester Wille geschehe auf dieser Erde unter uns Menschen also, wie in Deinen Himmeln unter Deinen vollendeten Engeln! Auf dieser Erde aber gib uns das tägliche Brot! Vergib uns unsere Sünden und Schwächen, wie auch wir sie denen allzeit vergeben werden, die gegen uns gesündigt haben! Lasse nicht Versuchungen über uns kommen, denen wir nicht widerstehen könnten, und befreie uns also von allem Übel, in das ein Mensch infolge einer zu mächtigen Versuchung dieser Welt und ihres argen Geistes geraten kann; denn Dein, o Vater im Himmel, ist alle Macht, alle Kraft, alle Stärke und alle Herrlichkeit, und alle Himmel sind voll derselben von Ewigkeit zu Ewigkeit! –

[GEJ.10_032,07] Siehe, du Mein Freund, also soll ein jeder bitten in seinem Herzen, und seine Bitte wird erhört werden, so es ihm mit derselben völlig ernst ist, – doch nicht pur mit dem Munde, sondern wahr und lebendig im Herzen! Denn Gott in Sich ist ein purster Geist und muß denn auch im Geiste und dessen vollster und ernstester Wahrheit angebetet werden.
[GEJ.10_032,08] Wenn du das nun einsiehst und begreifst, da tue denn auch danach und du wirst leben, wie auch ein jeder, der also tun wird!“

Was sollen wir beten?

Himmelsgaben Band 2 vom 30.12.1841 Vormittags
Gebet des Herzens – Eine Universal-Medizin für alle Übel. – 30. Dezember 1841, vormittags
[HiG.02_41.12.30,01] Jesus helfe dir! Jesus mache dich gesund! Jesus erhalte dich! – Jesus, Du ewiger Helfer aller Leidenden, Jesus, Du einziger Arzt aller Krankheiten, Jesus, Du ewiger König aller Macht und Kraft, Jesus, Du ewige Liebe und Erbarmung, hilf diesem (oder dieser) leidenden Kranken! – Dein heiliger Wille geschehe! Amen. – (Unser Vater ...)
[HiG.02_41.12.30,02] Dieses Gebet des Herzens vermag auch in die Ferne zu wirken, indem man die Hände segnend nach dem Orte hin ausbreitet, wo der Kranke sich befindet.
Anmerkung von Ans. H.-W.: Jakob Lorber sagte, daß die Apostel dieses Gebet bei Krankenheilungen gesprochen haben.

Jesus-Worte:
Alles war ihr in Meinem Namen vom himmlischen Vater erbittet,
soll euch gegeben werden sofern es eurem Seelenheil dienlich ist.

 

Der Vater ist die Liebe, der Sohn die Weisheit und der Geist die Kraft.

Wenn die Liebe mit der Weisheit und der Kraft vereint ist, sind wir in der Dreieinigkeit eingebunden. Beten wir aus dieser Dreieinigkeit heraus, kann eine Gebetsheilung geschehen.


© 12.10.2017 by Franz Kopf