Gebetsheilung


Gebetsheilung

Gebetsheilung zur Befreiung von Besessenheit


Gebetsheilung Gebetsheilung zur Befreiung von Besessenheit

Bei Krankheiten durch Besessenheit kann eine Gebetsheilung wirksam sein, so es dem Seelenheil nützlich ist.
Eine Gebetsheilung kann die Seele wieder frei machen.

Gebetsheilung zur Befreiung von Besessenheit Diese Gebetsheilung finden wir in der Hl. Schrift bei:

Markus 5, 9 – 13, Die Heilung des Besessenen von Gerasa:
Jesus fragte ihn: Wie heißt du? Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele. Und er flehte Jesus an, sie nicht aus dieser Gegend verbannen.
Nun weidete dort an einem Berghang gerade eine große Schweineherde. Da baten ihn die Dämonen: Laß uns doch in die Schweine hineinfahren! Jesus erlaubte es ihnen. Darauf verließen die unreinen Geister den Menschen und fuhren in die Schweine, und die Herde stürzte sich den Abhang hinab in den See. Es waren etwa zweitausend Tiere, und alle ertranken.

Heilung und Heilen durch Gebet und Beten in diesem
Beispiel einer Gebetsheilung zur Befreiung von Besessenheit

Verschiedene Arten der Gebetsheilung


In den Neuoffenbarungsschriften von Jakob Lorber, GrEvJoh Band1, Kap.104 finden wir zur Gebetsheilung zur Befreiung von Besessenheit folgendes Beispiel:

Das Ländchen aber, dahin wir gekommen waren, oder vielmehr die Gegend war von einem Völkchen – Gergesener, auch Gadarener genannt – bewohnt und lag nach der ganzen Länge des Meeres Galiläa gerade gegenüber.
Als wir da samt und sämtlich ans Land gelangt waren und uns in die kleine Stadt Gadara begeben wollten, die über dem Meere auf einer Anhöhe etwa sechstausend Schritte von unserm Landungsplatze entfernt lag, da liefen von einem kleinen Berge, der der Stadt gegenüber am See gelegen war und auf seiner Höhe die Begräbnisstätte der Bewohner dieser Gegend und Stadt hatte, uns zwei nackte Menschen gräßlich verzerrten Ansehens entgegen, die von einer ganzen Legion böser Geister besessen und derart grimmig waren, daß ihretwegen nahe niemand diese Straße passieren konnte. (Matth. 8, 28) Ihre Wohnung waren die Gräber des am Berge gelegenen Friedhofes. Niemand konnte sie fangen, noch binden mit Ketten. Denn so auch dann und wann eine Masse der stärksten Menschen sich ihrer bemöchtigte, sie mit starken Ketten band und ihnen die stärksten Fesseln anlegte, so wurden die Ketten in einem Augenblick zerrissen und die Fesseln zu  Pulver zerrieben! Sie waren Tag und Nacht auf dem Berge und allda in den Gräbern, schrieen furchtbar und schlugen sich mit den Steinen gewaltigst.
Als diese beiden  aber Mich in der Mitte der Jünger erblickten, da liefen sie schnurgerade auf Mich zu, fielen vor Mir nieder und schrieen: „Was haben wir mit Dir zu tun, Du Sohn des Allerhöchsten?! Bist Du bei Gott dem Allerhöchsten, daß Du uns nicht quälst!“ (Matth. 8, 29)
Ich aber bedrohte sie und sprach: „Wie heißest du arger Geist, der du plagst diese beiden, als wären sie  e i n  Mann?“
Da schrie der Arge: „Mein Name ist Legion; denn wir sind unser viele!“
Ich aber gebot dem Argen, auszufahren von diesen zweien! Im Augenblick fuhren eine große Menge arger Geister in sichtbarer Gestalt von großen schwarzen Fliegen aus den beiden, baten Mich aber inständigst, daß ich sie nicht aus dieser Gegend treiben möchte!
Es war aber längs den kleinen Bergen, die sich am Meere fortzogen, gen Abend hin eine große Herde Säue, die den Gadarenern gehörte; denn dieses Völklein, zumeist aus Griechen bestehend, aß das Fleisch dieser Tiere und trieb damit auch einen Handel zumeist nach Griechenland. (Matth. 8, 30)
Als die argen Geister dieser Herde Säue ansichtig wurden, baten sie Mich abermals, daß Ich ihnen gestatten möchte, zu fahren in diese Herde: (Matth. 8, 31)
Und als Ich ihnen solches gestattete aus freilich ganz geheimen, der Welt verborgenen Gründen, da fuhren die Teufel augenblicklich in die Säue, deren es bei zweitausend an der Zahl gab.
Wie aber die Teufel in die Säue gefahren waren, da rannten diese Tiere auf einen Berg, der in das Meer einen stark und weit vorspringenden Felsen hatte, und von diesem Felsen, der eine Höhe von 300 Ellen hatte, stürzten all die zweitausend Säue sich in einem wahren Sturme ins Meer, wo es gerade sehr tief war. (Matth. 8, 32)
Als aber die Hirten, welche die Säue beaufsichtigten, sahen, was da geschehen war mit den Besessenen, so entsetzen sie sich, flohen davon, eilten in die Stadt und erzählten es besonders ihren Dienstgebern, was sich unten am Meere zugetragen hatte. (Matth. 8, 33)
Die Bewohner dieses Städtchens erschraken, und einer, der wie viele in dieser Stadt noch ein Heide war und auf Jupiter und all die anderen Götter des Heidentums große Stücke hielt, sprach und sagte: „Habe ich es heute  morgen nicht gesagt: So einmal die zwei von Furien Gequälten stille werden, das Meer aber bei  heiterstem Himmel über die Maßen stürmend wird, dann kommt ein Gott von oben herab, und über uns wird ein Gericht ergehen; denn ohne Rute und Schwert kommen die Götter nie von den Sternen herab zur Erde! Und da haben wir’s nun vor uns: Die Furien, die die beiden Sünder plagten, wühlten vorher das Meer auf, da sie sicher wußten, daß ein Gott von oben herab kommen und sie vertreiben werde  von den beiden Sündern. Daß sie sich dann in Gestalt von schwarzen Bremsen auf unsere Säue warfen und diese Tiere in einem Sturme ins Meer trieben, das ist mir so klar nun als wie die Sonne am hellen Mittage! Uns bleibt nun nichts anderes zu tun übrig, als in aller Demut und Zerknirschtheit unseres Gemütes uns in einer bedeutenden Anzahl zu dem Gotte, wahrscheinlich zum Neptun oder Merkur, hinabzubegeben und ihn allerinständigst zu bitten, daß er diese Gegend sobald wieder verlassen möge; denn solange sich ein Gott sichtbar in einer Gegend der Erde aufhält, ist auf nichts denn Unglück über Unglück zu denken! Denn, wie schon gesagt, ein Gott kommt nie ohne Rute, Schwert und Gericht von den Sternen zur Erde herab!
Mache ihm aber ja niemand ob des uns zugefügten Schadens auch nur mit einem geheimsten Gedanken irgendeinen Vorwurf; denn da wäre es dann rein aus mit uns! Wir haben nun den alten Göttern schon lange kein rechtes Opfer gebracht, woran uns freilich am meisten die dummen Juden gehindert haben, die da alles besser wissen wollen als wir, und darum nahm sich ein beleidigter Gott selbst sein Opfer! Also ist es! Darum dürfen wir darüber auch keinen unzufriedenen Gedanken in uns aufkommen lassen! Aber hinab müssen wir ziehen zu ihm und müssen ihn begrüßen und dann über alles inständigst bitten, daß er diese Gegend ja sogleich wieder verlassen möchte!“
Es hörten aber dieser Belehrung auch mehrere Juden zu und sprachen: „Ihr haltet  uns zwar für dumm; aber da kennen wir uns dennoch besser aus denn ihr. Seht, dieser euer vermeintlicher Gott ist niemand anderer als entweder ein Magier aus Persien, oder er ist der berühmte Jesus aus Nazareth, von dem wir schon große Dinge gehört haben. Im übrigen sind wir mit euch darin vollends einverstanden, daß wir ihn allerinständigst bitten sollen, daß er verlasse diese Gegend: denn dergleichen Menschen sind nie ein Glück für ein Land, - das wissen wir aus den Zeiten unserer Propheten. So unser Gott gewissen Menschen zu Propheten erweckt in einem Lande, so ist das Unglück solch eines Landes auch schon gemacht!“
Darauf aber trat in dieser Stadt alles zusammen und begab sich hinaus und hinab zu Mir, so daß nur wenige Kranke daheim blieben. Als die aus der Stadt Gekommenen Meiner ansichtig wurden und sahen, daß Ich ein ganz natürlich menschliches Aussehen hatte, so  bekamen sie etwas mehr Furcht, zu Mir hin und baten Mich, daß Ich sobald von ihren Grenzen weichen möchte! (Matth. 8, 34)
Einige aber besahen die beiden, die sie als ehedem Besessene gar wohl kannten. Die waren nun bekleidet und redeten ganz vernünftig mit ihnen und erzählten ihnen, wie Ich sie von ihrer Plage befreit habe, und wie sie darauf von denen, die mit Mir angekommen seine, sogleich bekleidet worden seien. Aber alles das vermochte die Furcht, besonders der Heiden, nicht zu vermindern, und sie baten um nichts als nur, daß Ich ihre Gegend verlassen und nie wiederkehren möchte!
Und Ich gab ihren Bitten nach und sagte darauf zum Petrus: „Freund, bringe das Schiff nur sogleich wieder zurecht, auf daß wir sobald wieder von dieser Gegend uns entfernen mögen!“
Und Petrus und seine Knechte brachten sogleich das Schiff zurecht. Als Ich aber in das Schiff trat, da eilten Mir die beiden Geheilten nach und baten Mich daß auch sie Mir folgen dürften: denn sie würden in dieser Stadt nichts zu tun und nichts zu leben bekommen, und in ihrem Hause würden ihre Angehörigen sie sicher nimmer aufnehmen wollen, da sie vor ihnen eine zu große Furcht hätten! Ich aber wies sie liebernstlich zurück und sagte zu ihnen: „Kehret nur getrost in euer Haus zu den Eurigen wieder zurück; sie werden euch mit Freuden aufnehmen! Gehet und verkündet es den Eurigen aber, wie auch der ganzen Gegend, was für Großes der Herr an euch getan hat, und welche Barmherzigkeit Er euch erwies, so werdet ihr dadurch besser tun, als so ihr nun Mir folgen würdet! Denn ihr sollet nun in dieser Gegend, in der man euch allenthalben gar wohl kennt, Mir ein tüchtiges Zeugnis geben und dadurch den Menschen nützlich werden; und die Menschen werden euch also nach wie vor, da ihr ihnen ein Schrecken waret, nicht verhungern lassen.“
Darauf entfernten sich die beiden Geheilten wie ein Mann und taten emsigst, was Ich ihnen anbefohlen hatte.
In kurzer Zeit haben Mich die beiden nicht nur in ihrer Heimat, sondern auch in allen zehn Städten, die da am obern Teile des Meeres lagen, ruchbar gemacht und verkündeten mit großem Eifer allenthalben, was für Großes Ich an ihnen getan und welch eine große Barmherzigkeit Ich ihnen erwiesen  habe. Und es glaubten dadurch viele an Meinen Namen und bekamen eine große Sehnsucht nach Mir, Juden und Griechen in gleicher Weise.

 


Gebetsheilung ist auch heute noch möglich

Wer heilt hat recht, dies schließt auch die Gebetsheilung mit ein.
Quälende Gedanken ist auch eine Art Bessessenheit, wo Gebestheilung greifen kann.
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Gebetsheilung
ist kostenlos und für jeden möglich.


© 10.12.2017 by Franz Kopf