Gebetsheilung


Gebetsheilung

Gebetsheilung durch die Fürbitte


Gebetsheilung Gebetsheilung durch die Fürbitte

Wer bittet, dem soll die Gebetsheilung nicht vorenthalten werden.
Nehmt euch ein Beispiel an den Kindern. Ihnen wird nach ihrem Glauben geschehen.

Gebetsheilung durch die Fürbitte Diese Gebetsheilung finden wir in der Hl. Schrift bei:

Johannes 5, 3 – 9 und 14 (Die Heilung eines Gelähmten am Sabbat):
In diesen Hallen lagen viele Kranke, darunter Blinde, Lahme und Verkrüppelte. Dort lag auch ein Mann, der schon achtunddreißig Jahre krank war. Als Jesus ihn dort liegen sah und erkannte, daß er schon lange krank war, fragte er ihn: Willst du gesund werden? Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen, der mich, sobald das Wasser aufwallt, in den Teich trägt. Während ich mich hinschleppe, steigt schon ein anderer vor mir hinein. Da sagte Jesus zu ihm: Steh auf, nimm deine Bahre und geh! Sofort wurde der Mann gesund, nahm seine Bahre und ging. Dieser Tag war aber ein Sabbat.
Später traf ihn Jesus im Tempel und sagte zu ihm: Jetzt bist du gesund; sündige nicht mehr, damit dir nicht noch Schlimmeres zustößt.

Heilung und Heilen durch Gebet und Beten in diesem
Beispiel einer Gebetsheilung durch die Fürbitte

Informationen zu verschiedenen Arten der Gebetsheilung


In den Neuoffenbarungsschriften von Jakob Lorber, GrEvJoh Band6, Kap. 1,4-17 finden wir zur Gebetsheilung durch die Fürbitte folgendes Beispiel:

Am Morgen des Sabbats zogen wir hinauf nach Jerusalem. (Joh. 5,1)* Warum denn hinauf? Weil die große Stadt und vor allem der Tempel auf einem ziemlich weitgedehnten, klippigen Bergrücken lag und nahe zuhöchst der Tempel mit seinen weiten Hallen, Ringmauern und Hochgärten. Daß uns der Wirt, dessen Haus in einem Tale stand, hinaufbegleitete, versteht sich von selbst.
Als wir in die Nähe des Tempels kamen, da mußten wir zuerst an dem Teiche Bethesda (VEDES DA = er gibt Erweckung oder Genesung) vorübergehen, der zunächst bei dem Schafstalle des Tempels sich befand und ringsum fünf Hallen hatte. (Joh. 5,2) In diesen Hallen lagen stets viele Kranke, wie Blinde, Lahme, Dürre und noch mit allerlei anderen Krankheiten Behaftete, und warteten, bis sich das Wasser bewegte. (Joh. 5, 3) Nach einer sehr alten Sage seit Melchisedeks Zeiten und nach dem festen Glauben, besonders des armen Volkes, fuhr ein Engel von Zeit zu Zeit vom Himmel herab und bewegte das Wasser. Die Menschen sahen zwar den Engel nicht und schlossen auf seine Gegenwart nur aus der eigentümlichen Bewegung des Wassers.
Die gelehrten Pharisäer glaubten selbst zwar nicht an die Niederfahrt des Engels, sondern hielten den Teich nur für eine besondere Heilquelle, sowie desgleichen auch die Römer und Griechen; aber sie verstanden es zu ihrem Vorteile dennoch, das Volk bei dem frommen, alten Glauben zu erhalten.
Wenn aber das Wasser sich bewegte – was etwa alle Wochen ein- bis zweimal der Fall war -, so hatte es wahrlich eine so außerordentliche Heilkraft, daß ein jeder mit was immer für einer Seuche Behaftete geheilt war, so er das Glück hatte, als der erste ins Wasser zu kommen. (Joh. 5, 4) Es versteht sich von selbst, daß da auch nur die reichen und wohlhabenden Kranken den Vorzug hatten, und daß die Armen, weil sie nichts zahlen konnten, oft viele Jahre da vergeblich warteten, bis irgendein etwas barmherzigerer Wärter einen solchen Armen zuerst ins Wasser tauchte, worauf er dann auch gesund wurde.
Der uns begleitende Wirt hielt sich darüber sehr auf und erklärte dieses Treiben für eine höchst schmutzig-ungerechte Sache. Er zeigte Mir auch einen sehr alten, armen Menschen, der bereits achtunddreißig volle Jahre da auf die Heilung warte (Joh. 5, 5); aber noch nie sei es einem schmutzigen Wärter eingefallen, ihn nach so vielen Jahren doch endlich einmal in das bewegte Teichwasser als ersten steigen zu lassen.
Mich erregte das offenbar sehr, und Ich sagte zum Wirt: „Obwohl heute ein Sabbat ist, so soll diesem Menschen dennoch sogleich geholfen werden!“
Da Ich zuerst Selbst wußte und auch von dem biedern Wirte vernommen hatte, wie es mit dem Menschen stand, da trat Ich sogleich hin zu ihm und sagte: „Willst du gesund werden?“ (Joh. 5, 6)
Da antwortete mit trauriger Miene der Kranke: „Bester Herr! Ich habe keinen Menschen, der mich zuerst in den Teich ließe, wenn das Wasser bewegt wird; und wenn ich selbst kommen, so steigt ein anderer, der begünstigt ist, vor mir ins Wasser. (Joh. 5, 7) Wie möglich kann ich da gesund werden?!“
Darauf sagte Ich: „So stehe auf, nimm Dein Bett und gehe hin, von wannen du gekommen bist!“ (Joh. 5, 8)
Und alsbald ward der Kranke gesund, hob sein mageres Bett auf und ging nach der Sitte hin zu einem Priester als Genesener, und das an einem Sabbat, an dem das Wasser nach vielen Erfahrungen nahezu gar nie bewegt ward. (Joh. 5, 9) Daher war es den Juden gleich auffallend, wie dieser Mensch an einem Sabbat gesund geworden war.
Sie (die Juden)* hätten aber eben zu dem Gesundwerden nicht soviel gesagt; aber da er an einem Sabbat sein Bett trug, so war das bei ihnen schon ein großer Fehler, und sie sagten: „Es ist heute Sabbat, und es ziemet sich nicht, das Bett zu tragen!“ (Joh. 5, 10)
Er (der Geheilte) aber entgegnete ihnen: „Höret! Der mich gesund machte, der auch sagte zu mir: „Nimm dein Bett, und gehe hin!“ (Joh. 5, 11) Der aber solch eine Macht hat und Der mir solch eine Wohltat erwies, dem gehorchte ich auch an diesem Sabbat! Denn volle achtunddreißig Jahre hindurch hat mir niemand solch eine Wohltat erwiesen wie jener Mensch! Warum sollte ich ihm dann nicht gehorchen auch an einem Sabbat?!“
Da fragten die Juden ihn:“Wer ist denn hernach jener Mensch, der zu Dir sagte als heute an einem Sabbat: „Nimm dein Bett und gehe hin!“?“ (Joh. 5, 12)
Der Gesundgemachte und Gefragte aber wußte nicht, wer Ich war und welchen Namen Ich führte. Er konnte auch nicht mit dem Finger nach Mir hindeuten, da Ich die Stelle schnell verließ des vielen Volkes wegen, das hier versammelt war. (Joh. 5, 13)

* Alle dem Texte in Klammern beigefügten Bibelstellen sind Zusätze Jakob Lorbers oder des Verlages
*Alle diese dem Text in Klammern beigefügten, meist fettgedruckten Personennamen sind Zusätze des Verlages.


Gebetsheilung ist auch heute noch möglich

Bittet und es soll euch gegeben werden.
Öffne dich und der Heilstrom kann fließen.
Gott ist die Liebe und wer in der Liebe bleibt,
der bleibt in Gott und Gott in ihm.
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ist kostenlos und für jeden möglich.


© 12.10.2017 by Franz Kopf